<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Denken Archive - Dr. Jana Bressem</title>
	<atom:link href="https://www.janabressem.de/category/denken/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.janabressem.de/category/denken/</link>
	<description>die Gestiktrainerin, die anders denkt</description>
	<lastBuildDate>Thu, 19 Mar 2026 14:08:50 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.janabressem.de/wp-content/uploads/2025/09/cropped-2-scaled-1-32x32.jpg</url>
	<title>Denken Archive - Dr. Jana Bressem</title>
	<link>https://www.janabressem.de/category/denken/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Gesten als Denkwerkzeug: Wie Ihre Hände Ihre Kommunikation verbessern</title>
		<link>https://www.janabressem.de/gesten-kommunikation-verbessern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Jana Bressem]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Aug 2025 06:44:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Gestik und Körpersprache]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.janabressem.de/?p=3284</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ihre Hände denken mit und können Ihre Kommunikation auf ein neues Level bringen. Ob im Meeting, im Kundengespräch oder auf der Bühne: Gesten sind mehr als nur „Körpersprache“. Gesten als Denkwerkzeuge helfen, Inhalte klarer zu strukturieren, Ihr Gegenüber zu überzeugen und komplexe Zusammenhänge verständlich zu machen. Forschung zeigt: Wer gestikuliert, spricht präziser, merkt sich Inhalte...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.janabressem.de/gesten-kommunikation-verbessern/">Gesten als Denkwerkzeug: Wie Ihre Hände Ihre Kommunikation verbessern</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.janabressem.de">Dr. Jana Bressem</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Ihre Hände denken mit und können Ihre Kommunikation auf ein neues Level bringen.</h2>



<p class="has-medium-font-size">Ob im Meeting, im Kundengespräch oder auf der Bühne: Gesten sind mehr als nur „Körpersprache“. Gesten als Denkwerkzeuge helfen, Inhalte klarer zu strukturieren, Ihr Gegenüber zu überzeugen und komplexe Zusammenhänge verständlich zu machen.</p>



<p class="has-medium-font-size">Forschung zeigt: Wer gestikuliert, spricht präziser, merkt sich Inhalte besser und findet oft schneller kreative Lösungen. Erfahren Sie hier, wie Sie Gesten gezielt einsetzen, um Ihre Kommunikation im Beruf zu verbessern.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">1. Der rote Faden im Gespräch</h2>



<p class="has-medium-font-size">Stellen Sie sich vor, Ihre Hände spinnen beim Sprechen einen unsichtbaren Faden. Dieser „rote Faden“ führt nicht nur Ihr Publikum, sondern strukturiert auch Ihre eigenen Gedanken.</p>



<p class="has-medium-font-size">Gesten helfen Ihnen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-medium-font-size">Komplexes verständlich zu machen</li>



<li class="has-medium-font-size">Unsichtbare Strukturen sichtbar zu zeigen</li>



<li class="has-medium-font-size">Räumliche und abstrakte Inhalte greifbar zu machen</li>
</ul>



<p class="has-medium-font-size">Gerade wenn Ihnen die Worte fehlen, können Ihre Hände den passenden Ausdruck finden – und so die Verständlichkeit erhöhen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">2. Gesten als Gedächtnisverstärker</h2>



<p class="has-medium-font-size">Studien belegen: Visuell unterstützte Sprache bleibt besser im Gedächtnis – sowohl bei Ihnen als Sprecher:in als auch bei Ihrem Publikum.</p>



<p class="has-medium-font-size">Beispiele:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-medium-font-size">Eine Handbewegung, die ein „werfen“ nachahmt, verankert das Wort im Kopf.</li>



<li class="has-medium-font-size">Eine Wegbeschreibung mit Handzeichen wird leichter behalten.</li>
</ul>



<p class="has-medium-font-size">💡 Praxis-Tipp: Kombinieren Sie wichtige Aussagen immer mit einer passenden Geste. Das erhöht die Merkfähigkeit und macht Ihre Botschaft einprägsamer.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">3. Gesten vernetzen Gehirnareale</h2>



<p class="has-medium-font-size">Beim Gestikulieren arbeiten Sprachzentren, motorische und visuelle Areale gleichzeitig. Das bedeutet: Sie denken, sprechen und visualisieren parallel – und steigern damit Ihre Kommunikationskraft.</p>



<p class="has-medium-font-size">Beispiel:<br>Zeigen Sie die Form eines Produkts mit den Händen, aktiviert das beim Publikum nicht nur das Sprachverständnis, sondern auch das räumliche Vorstellungsvermögen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">4. Landkarten für das Verständnis</h2>



<p class="has-medium-font-size">Unsere Hände schaffen oft unsichtbare Karten im Gespräch.<br>Beispiel: Sie platzieren im Raum „links“ die Vergangenheit, „rechts“ die Zukunft, „vorne“ die Gegenwart. Diese räumliche Konsistenz hilft Ihrem Publikum, den Überblick zu behalten.</p>



<p class="has-medium-font-size">💡 Praxis-Tipp: Etablieren Sie für komplexe Präsentationen feste Gestenräume – das erleichtert Struktur und Verständlichkeit.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">5. Komplexe Probleme mit den Händen lösen</h2>



<p class="has-medium-font-size">Wenn Sie schwierige Sachverhalte erklären oder analysieren, helfen Gesten, mentale Simulationen sichtbar zu machen. Das kann Blockaden lösen und kreative Ideen fördern.</p>



<p class="has-medium-font-size">Probieren Sie es: Erklären Sie ein Problem nicht nur mit Worten, sondern stellen Sie es mit den Händen dar. Denn Gesten als Denkwerkzeuge  helfen Ihnen, schneller zu neuen Lösungen kommen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">6. Wenn die Hände voraus sind</h2>



<p class="has-medium-font-size">Manchmal zeigen Gesten schon, dass ein Verständnis entsteht, bevor es in Worte gefasst wird.<br>Das ist besonders in Coachings, Schulungen und Führungsaufgaben interessant: Wer genau auf die Hände des Gegenübers achtet, kann oft erkennen, wo gerade ein Denkfortschritt passiert.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">7. Kreativität beginnt in der Bewegung</h2>



<p class="has-medium-font-size">In kreativen Prozessen (z. B. Design, Strategieentwicklung, Storytelling) helfen Gesten, Ideen sichtbar zu machen, noch bevor sie schriftlich oder grafisch vorliegen.</p>



<p class="has-medium-font-size">💡 Praxis-Tipp: Nutzen Sie im Brainstorming bewusst Handbewegungen, um Konzepte zu „formen“. Das erleichtert die Ideengenerierung.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">8. Abstraktes greifbar machen</h2>



<p class="has-medium-font-size">Zeit, Qualität, Vollständigkeit – abstrakte Begriffe lassen sich schwer beschreiben, aber leicht gestikulieren.<br>Ein Kreis mit den Händen signalisiert „rund“ oder „abgeschlossen“, eine Bewegung nach rechts steht für „Zukunft“.</p>



<p class="has-medium-font-size">Das Ergänzen von Sprache durch Gesten macht Ihre Botschaft präziser und emotionaler.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit – Ihre Hände sind Teil Ihrer Kommunikation</h2>



<p class="has-medium-font-size">Wer beruflich viel kommuniziert, sollte Gesten auf dem Schirm haben. Sie sind Schlüssel für Klarheit, Überzeugungskraft und Merkfähigkeit – und unterstützen Sie beim Denken selbst.</p>



<p class="has-medium-font-size">Mein Tipp: Beobachten Sie Ihre Gesten in der nächsten Präsentation bewusst. Nutzen Sie sie gezielt, um Inhalte zu strukturieren und Ideen zu verankern. Ihre Zuhörer:innen werden es Ihnen danken – und Ihr Denken wird leichter.</p>



<p class="has-medium-font-size">Schauen Sie auch gern auf <a href="https://www.linkedin.com/in/dr-jana-bressem/">Linkedin</a> vorbei. Dort finden Sie zu den einzelnen Themen noch etwas mehr Informationen. </p>



<p class="has-medium-font-size">Hören Sie auch in den Podcast <a href="https://www.youtube.com/watch?v=YVC5w27imH8">&#8222;Mut zur Stimme&#8220;</a> rein. Dort spreche ich auch über Gesten und ihre Rolle für unser Denken. Oder lesen Sie hier <a href="https://www.janabressem.de/wie-gesten-und-sprache-zusammenwirken-ein-kleine-einblick-in-ihr-enge-verbindung/">weiter</a>. </p>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.janabressem.de/gesten-kommunikation-verbessern/">Gesten als Denkwerkzeug: Wie Ihre Hände Ihre Kommunikation verbessern</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.janabressem.de">Dr. Jana Bressem</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kann Sprache unser Denken ändern?</title>
		<link>https://www.janabressem.de/kann-sprache-unser-denken-aendern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Jana Bressem]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Aug 2023 10:13:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Gestik]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[aliens]]></category>
		<category><![CDATA[arrival]]></category>
		<category><![CDATA[denken]]></category>
		<category><![CDATA[kultur]]></category>
		<category><![CDATA[sapir-whorf]]></category>
		<category><![CDATA[sprache]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.janabressem.de/?p=1835</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kann Sprache unser Denken ändern? Eine spannende Frage, die mich seit Beginn meines Studiums und eines meines erster Seminare zu indigenen Sprachen Nordamerikas immer wieder neu zum Nachdenken anregt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.janabressem.de/kann-sprache-unser-denken-aendern/">Kann Sprache unser Denken ändern?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.janabressem.de">Dr. Jana Bressem</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="kt-adv-heading1835_c268dd-19 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading1835_c268dd-19">Eine spannende Frage, die mich seit Beginn meines Studiums und eines meines erster Seminare zu indigenen Sprachen Nordamerikas immer wieder neu zum Nachdenken anregt.</p>



<p class="kt-adv-heading1835_53f171-e0 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading1835_53f171-e0">Daher habe ich umso begeisterter mit <a href="https://sites.google.com/view/dananger-me">Dr. Daniel Angerhausen</a> und <a href="https://www.youtube.com/channel/UCesjlAoEgN_Sz_cKTvKEmmw" data-type="link" data-id="https://www.youtube.com/channel/UCesjlAoEgN_Sz_cKTvKEmmw">Dr. Whatson</a> unter anderem über dieses Thema diskutiert, basierend auf dem Film “Arrival” bei “Wissenschaftler reagieren” (<a href="https://www.youtube.com/@artede/videos">arte</a>).</p>



<h2 class="kt-adv-heading1835_be7bf2-8e wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading1835_be7bf2-8e">Arrival oder die Geschichte, wie unbekannte Sprachen beschrieben werden</h2>



<p class="kt-adv-heading1835_949334-e8 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading1835_949334-e8">“Arrival” ist ein Science-Fiction-Film, in dem eine Linguistin versucht, die geheimnisvollen Absichten außerirdischer Besucher zu entschlüsseln, indem sie deren Sprache zu verstehen versucht.</p>



<h2 class="kt-adv-heading1835_ce7946-62 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading1835_ce7946-62">Auf sehr spannende, wenn auch nicht immer ganz korrekte Weise, stellt der Film dar, was Sprachwissenschaftler*innen tun, um unbekannte Sprachen zu beschreiben. Sie identif</h2>



<p class="kt-adv-heading1835_26b637-56 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading1835_26b637-56">Bei der Beschreibung der Sprache der Aliens (Heptapod) lernt die Linguistin im Film aber nicht nur die Struktur der Sprache, bspw. wie Wörter, Phrasen oder Sätze gebildet werden, sondern erwirbt auch eine neue Welt des Denkens. Weil die Schriftzeichen der Aliens nicht linear, sondern kreisförmig sind, bilden sie auch deren Verständnis von Zeit ab: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind nicht getrennt voneinander. Die Linguistin kann dadurch auch in die Zukunft blicken.</p>



<h2 class="kt-adv-heading1835_82935a-19 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading1835_82935a-19">Die Sapir-Whorf Hypothese oder wie Sprachen Einfluss auf unser Denken nehmen können</h2>



<p class="kt-adv-heading1835_8d7f78-27 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading1835_8d7f78-27">Damit greift der Film eine alte Frage der Sprachwissenschaft auf, die bis zu Wilhelm von Humboldt zurückreicht. Wie hängen Sprache und Denken zusammen? Im Film wird die Sapir-Whorf-Hypothese herangezogen: Die Sprache, die eine Person spricht, beeinflusst ihre Wahrnehmung und ihr Denken, indem sie bestimmte Konzepte und Gedanken fördert oder einschränkt.</p>



<p class="kt-adv-heading1835_6fda35-c6 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading1835_6fda35-c6">In dieser starken Form, nämlich als sprachlicher Determinismus, dass Sprache die Art und Weise bestimmt, wie wir die Realität sehen und wahrnehmen, wird die These heute in der Wissenschaft nicht mehr unterstützt. Und auch die Idee, die im Film postuliert wird, dass “man sein Gehirn neu vernetzen kann, wenn man in eine andere Sprache eintaucht”, hat keine empirische Evidenz.</p>



<p class="kt-adv-heading1835_d64eb1-48 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading1835_d64eb1-48">Für eine abgeschwächte Variante aber, die Hypothese der sprachlichen Relativät, gibt es durchaus wissenschaftliche Belege, die zeigen, dass es einen Zusammenhang zwischen Sprache und unserem Denken gibt.</p>



<h2 class="kt-adv-heading1835_7cad77-57 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading1835_7cad77-57">Wie hängen Sprache, Denken und Wahrnehmung zusammen?</h2>



<p class="kt-adv-heading1835_c119e4-83 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading1835_c119e4-83">Studien zur Untersuchung von Raumreferenzen in verschiedenen Sprachen, haben gezeigt, dass kulturelle und sprachliche Unterschiede tatsächlich Einflüsse auf die Kategorisierung von Konzepten haben können. So sind Menschen, die Sprachen sprechen, die auf absoluten Richtungen basieren, sehr gut darin, den Überblick über ihre Position zu behalten, auch wenn sie sich in unbekannten Landschaften oder innerhalb fremder Gebäude aufhalten (Lucy, 1992; Levinson, 2003).</p>



<p class="kt-adv-heading1835_0b0935-31 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading1835_0b0935-31">Ebenso belegen Studien, dass Sprecher*innen von Sprachen, in denen es notwendig ist, die Quelle der Information oder des Wissens sichtbar zu machen, auch dazu neigen, dies präziser und vielfältiger Weise zu tun. Die “Herkunft” von Wissen hat in manchen Sprachen eine größere Relevanz als für andere und führt damit zu einer gesteigerten Aufmerksamkeit, auf die Frage, woher jemand etwas weiß (Matsui, &amp; Fitneva, 2009).</p>



<p class="kt-adv-heading1835_f4d8dd-62 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading1835_f4d8dd-62">Und auch beim Sprechen über Bewegungsereignisse zeigen sich Einflüsse der sprachlichen Struktur. Und das interessanterweise nicht nur beim Sprechen, sondern auch beim Gestikulieren. Je nachdem Sprachen sprechen, die Art und Weise sowie den Weg einer Bewegung in einer oder zwei Phrasen kodieren, umso unterschiedlicher auch die dazugehörigen Gesten und die hervorgehobenen Aspekte des Ereignisses (Kita &amp; Özyrek, 2003).</p>



<h3 class="kt-adv-heading1835_c5449f-93 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading1835_c5449f-93">Ändert Sprache unser Denken?</h3>



<p class="kt-adv-heading1835_cab9e4-b5 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading1835_cab9e4-b5">Sprache kann unsere Konzeptualisierung beeinflussen und die Art und Weise wie wir Ereignisse oder Gegenstände in der Welt wahrnehmen formen. “Thinking for speaking”, Denken für das Sprechen wie Slobin es genannt hat, ist durchaus empirisch belegt. Neue neuronale Verbindungen, die uns völlig neue Erkenntnisse erlauben, bringt das Lernen neuer Sprachen aber nicht mit sich.</p>



<p class="kt-adv-heading1835_d1af14-fa wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading1835_d1af14-fa">Wer noch mehr über dieses Thema erfahren möchte, dem sei einer meiner liebsten TED-Talks empfohlen:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-ted wp-block-embed-ted wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Lera Boroditsky: How language shapes the way we think" src="https://embed.ted.com/talks/lera_boroditsky_how_language_shapes_the_way_we_think" width="700" height="394" frameborder="0" scrolling="no" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
</div></figure>



<p class="kt-adv-heading1835_32b5af-b0 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading1835_32b5af-b0">Spannende Informationen zur Dokumentation bedrohter Sprachen findet man bei DOBES (<a href="https://dobes.mpi.nl/">https://dobes.mpi.nl/</a>) oder beim ELDP (<a href="https://www.eldp.net/">https://www.eldp.net/</a>).</p>



<h3 class="kt-adv-heading1835_b41f1d-1d wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading1835_b41f1d-1d">Referenzen:</h3>



<p class="kt-adv-heading1835_a81b3e-eb wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading1835_a81b3e-eb">Kita, S., &amp; Özyürek, A. (2003). What does cross-linguistic variation in semantic coordination of speech and gesture reveal?: Evidence for an interface representation of spatial thinking and speaking.&nbsp;<em>Journal of Memory and language</em>,&nbsp;<em>48</em>(1), 16-32.</p>



<p class="kt-adv-heading1835_323865-4a wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading1835_323865-4a">Levinson, S. C. (2003). Space in language and cognition: Explorations in cognitive diversity. Cambridge: Cambridge University Press.</p>



<p class="kt-adv-heading1835_991976-64 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading1835_991976-64">Lucy, J. A. (1992). Grammatical categories and cognition. A case study of the linguistic relativity hypothesis. Cambridge: Cambridge Univ. Press.</p>



<p class="kt-adv-heading1835_2f0078-e1 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading1835_2f0078-e1">Matsui, T., &amp; Fitneva, S. A. (2009). Knowing how we know: Evidentiality and cognitive development. New directions for child and adolescent development, 2009(125), 1-11.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.janabressem.de/kann-sprache-unser-denken-aendern/">Kann Sprache unser Denken ändern?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.janabressem.de">Dr. Jana Bressem</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
