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	<title>Kommunikation Archive - Dr. Jana Bressem</title>
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	<description>die Gestiktrainerin, die anders denkt</description>
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	<title>Kommunikation Archive - Dr. Jana Bressem</title>
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	<item>
		<title>Was wir von großen Rednerinnen über Gestik lernen können</title>
		<link>https://www.janabressem.de/gestik-beim-sprechen-was-gute-rednerinnen-zeigen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Jana Bressem]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Mar 2026 13:53:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gestik]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als Gestikforscherin, die zwei Jahrzehnte lang untersucht hat, wie Menschen mit ihrem Körper sprechen und denken, begegnet mir eine Frage immer wieder: Was macht Gestik eigentlich bei guten Rednerinnen aus und was können wir daraus lernen? Wenn über gute Rednerinnen gesprochen wird, geht es meist um Stimme, Argumente oder Charisma. Gestik wird dabei entweder unterschätzt...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="kt-adv-heading4069_d123c2-03 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading4069_d123c2-03"><em>Als Gestikforscherin, die zwei Jahrzehnte lang untersucht hat, wie Menschen mit ihrem Körper sprechen und denken, begegnet mir eine Frage immer wieder: Was macht Gestik eigentlich bei guten Rednerinnen aus und was können wir daraus lernen?</em></p>



<p class="kt-adv-heading4069_186406-2c wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading4069_186406-2c">Wenn über gute Rednerinnen gesprochen wird, geht es meist um Stimme, Argumente oder Charisma. Gestik wird dabei entweder unterschätzt — als bloßes Beiwerk — oder auf einfache Regeln reduziert: offene Hände, nicht zu viel fuchteln, möglichst natürlich bleiben.</p>



<p class="kt-adv-heading4069_dafc78-c4 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading4069_dafc78-c4">Wer guten Rednerinnen wirklich zusieht, merkt schnell: Gestik ist kein Zusatz. Sie ist Teil des Denkens, Teil der Beziehung zum Publikum und Teil der Struktur einer Rede. Und sie sieht nicht bei allen gleich aus, weil sie nicht gleich sein muss.</p>



<p class="kt-adv-heading4069_8a9c68-e1 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading4069_8a9c68-e1">Das zeigt sich besonders deutlich an drei sehr unterschiedlichen deutschsprachigen Rednerinnen: Maja Göpel, Mithu Sanyal und Mai Thi Nguyen-Kim. Ich nutze sie hier nicht als Typen als hätte jede nur eine einzige Gestik-Qualität. Alle drei tun vieles von dem, was ich bei den anderen beschreibe. Aber an jeder lässt sich eine bestimmte Funktion besonders klar beobachten. Und genau diese Bandbreite ist der eigentliche Punkt.</p>



<h2 class="wp-block-heading has--font-size">Gestik als Struktur: Prof. Dr. Maja Göpel</h2>



<p class="kt-adv-heading4069_fea19a-1f wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading4069_fea19a-1f">Bei Maja Göpel fällt auf, dass ihre Gestik selten bloß illustriert. Sie bebildert keine Worte, sie ordnet Gedanken. Wenn sie spricht, gliedern ihre Hände Zusammenhänge, markieren Abwägungen und bringen Argumente in eine Form, der man folgen kann.</p>



<p class="kt-adv-heading4069_b76c62-4a wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading4069_b76c62-4a">Das ist besonders relevant, weil ihre Themen oft komplex sind: gesellschaftlicher Wandel, Transformation, Zukunftsfragen. Gerade deshalb wird sichtbar, was Gestik leisten kann:  sie nimmt Komplexität nicht weg, aber sie gibt ihr Form.</p>



<p class="kt-adv-heading4069_611235-63 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading4069_611235-63"><em>Wichtigste Erkenntnis: Gestik muss nicht emotional aufladen oder zuspitzen. Manche Gesten helfen dem Publikum schlicht dabei, beim Denken mitzukommen. Gute Gestik bedeutet nicht: möglichst eindrucksvoll auftreten. Sie bedeutet: Gedanken so führen, dass andere ihnen folgen können.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading has--font-size">Gestik als sichtbare Denkbewegung: Mithu Sanyal</h2>



<p class="kt-adv-heading4069_e10ee2-91 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading4069_e10ee2-91">Bei Mithu Sanyal trägt Gestik das Denken selbst. Sie setzt ihre Hände nicht nur ein, um Gesagtes zu unterstreichen. Sie markiert Übergänge, macht Perspektivwechsel sichtbar und hält gedankliche Bewegung offen. </p>



<p class="kt-adv-heading4069_41d7f6-19 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading4069_41d7f6-19">Das ist besonders bemerkenswert, weil starke Rednerinnen oft mit Geschlossenheit und Kontrolle verbunden werden. Bei Mithu Sanyal entsteht Wirkung auch durch etwas anderes: Man sieht, wie ein Gedanke sich entwickelt.</p>



<p class="kt-adv-heading4069_4d2707-a3 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading4069_4d2707-a3">Für alle, die selbst vor Menschen sprechen — ob in Unterricht, Führungsgesprächen oder Beratungssituationen — ist das ein wichtiger Hinweis: Überzeugung entsteht nicht nur durch Eindeutigkeit. Manchmal entsteht sie dadurch, dass die Bewegung eines Gedankens nachvollziehbar wird.</p>



<p class="kt-adv-heading4069_8a18b5-06 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading4069_8a18b5-06"><em>Wichtigste Erkenntnis: Gestik zeigt nicht nur Haltung. Sie kann gedankliche Beweglichkeit sichtbar machen. Sie begleitet nicht nur das Ergebnis eines Gedankens, sondern dessen Entstehen.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading has--font-size">Gestik als Aufmerksamkeitsführung: Dr. Mai Thi Nguyen-Kim</h2>



<p class="kt-adv-heading4069_df3511-b3 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading4069_df3511-b3">Bei Mai Thi Nguyen-Kim zeigt sich noch eine andere Qualität. Ihre Gestik unterstützt das Erklären: sie setzt Akzente, lenkt den Blick und macht sichtbar, wo ein Gedanke besonders wichtig wird. Für wissensbasierte Kontexte ist das entscheidend: Wer komplexe Inhalte vermittelt, muss nicht nur verständlich sprechen, sondern auch sichtbar führen.</p>



<p class="kt-adv-heading4069_a64368-93 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading4069_a64368-93">Hier wird eine Funktion von Gestik deutlich, die im Alltag oft übersehen wird: Gesten helfen, Relevanz zu markieren. Sie zeigen, wo ein Übergang stattfindet, wo etwas zugespitzt wird und wo das Gegenüber gedanklich mitgehen soll.</p>



<p class="kt-adv-heading4069_f14ce8-1f wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading4069_f14ce8-1f">Das gilt nicht nur für Wissenschaftskommunikation. Es gilt genauso für den Unterricht, für Seminare, für Präsentationen und für komplexe Beratungsgespräche.</p>



<p class="kt-adv-heading4069_6dbe21-78 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading4069_6dbe21-78"><em>Wichtigste Erkenntnis: Gute Gestik lenkt Aufmerksamkeit. Sie ist nicht nur Ausdruck — sie ist Didaktik. Der Körper erklärt mit.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Drei Rednerinnen, drei Funktionen — eine Erkenntnis</h2>



<p class="kt-adv-heading4069_684958-58 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading4069_684958-58">Was diese drei Beispiele so aufschlussreich macht, ist die Bandbreite, die sie sichtbar machen. Noch einmal zur Erinnerung: Keine dieser Rednerinnen macht nur eine Sache. Sie alle ordnen, bewegen und führen. Ich habe bei jeder eine Funktion herausgegriffen, an der sie sich besonders klar zeigt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-medium-font-size">An Maja Göpel lässt sich besonders gut zeigen, wie Gestik Gedanken ordnet.</li>



<li class="has-medium-font-size">An Mithu Sanyal, wie sie gedankliche Beweglichkeit sichtbar macht.</li>



<li class="has-medium-font-size">An Mai Thi Nguyen-Kim, wie sie Aufmerksamkeit führt.</li>
</ul>



<p class="kt-adv-heading4069_57b9b4-61 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading4069_57b9b4-61">Keine dieser Funktionen ist per se die wichtigste. Und genau das ist vielleicht die entscheidende Einsicht: Gute Gestik lässt sich nicht auf einen Stil reduzieren. Sie ist keine Technik, die bei allen gleich aussehen müsste. Sie erfüllt eine Funktion im jeweiligen Kontext.</p>



<p class="kt-adv-heading4069_b8226c-5d wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading4069_b8226c-5d">Wer spricht, muss nicht lernen, &#8222;schön&#8220; zu gestikulieren. Die entscheidende Frage lautet: Was soll meine Gestik hier leisten?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was das für die eigene Praxis bedeutet</h2>



<p class="kt-adv-heading4069_cef3b8-82 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading4069_cef3b8-82">Viele Menschen beobachten bei sich zuerst, ob sie zu viel oder zu wenig gestikulieren. Diese Frage ist verständlich, aber sie führt oft in die falsche Richtung. Entscheidend ist nicht die Menge der Gestik, sondern ihre Funktion und ihre Stimmigkeit.</p>



<p class="kt-adv-heading4069_2a87d5-03 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading4069_2a87d5-03"><strong>Die produktivere Frage lautet deshalb nicht: Wie bewege ich meine Hände? Sondern: Was unterstützt meine Bewegung in diesem Moment?</strong></p>



<p class="kt-adv-heading4069_ddd6b9-27 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading4069_ddd6b9-27">Eine Geste ist dann hilfreich, wenn sie dem Gesagten Richtung gibt: wenn sie Gedanken gliedert, Zusammenhänge sichtbar macht, Relevanz markiert oder einen Punkt nicht nur hörbar, sondern auch sichtbar werden lässt.</p>



<p class="kt-adv-heading4069_7c9702-45 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading4069_7c9702-45">Wer von guten Rednerinnen lernen will, sollte deshalb nicht einzelne Bewegungen kopieren. Es geht nicht darum, sich eine äußere Form abzuschauen. Es geht darum zu verstehen, warum eine Geste in einem bestimmten Moment trägt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Gestik ist ein Werkzeug — kein Stilmittel</h2>



<p class="kt-adv-heading4069_850e5b-b4 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading4069_850e5b-b4">Von großen Rednerinnen lernen wir nicht, wie Gestik aussehen muss. Wir lernen, was sie leisten kann: ordnen, gedankliche Beweglichkeit zeigen, Aufmerksamkeit führen.</p>



<p class="kt-adv-heading4069_b977b0-54 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading4069_b977b0-54">Vielleicht ist genau das der Grund, warum gute Gestik oft nicht wie Technik wirkt. Sie wirkt nicht aufgesetzt, weil sie nicht neben dem Sprechen steht. Sie gehört dazu.</p>



<p class="kt-adv-heading4069_ee30c2-83 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading4069_ee30c2-83">Und gute Gestik beginnt vielleicht nicht mit der Frage nach den Händenm sondern mit der Frage, was beim Sprechen überhaupt sichtbar werden soll.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gestik bewusster einsetzen — in Unterricht, Präsentation und Gespräch</h3>



<p class="kt-adv-heading4069_254a25-7c wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading4069_254a25-7c">Gestik ist kein Talent. Sie ist eine Kompetenz. Und wie jede Kompetenz lässt sie sich entwickeln: mit dem richtigen Verständnis, gezielter Reflexion und konkreter Praxis.</p>



<p class="kt-adv-heading4069_15d788-9c wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading4069_15d788-9c">Wenn Sie Gestik als Werkzeug für Ihre Arbeit nutzen möchten — ob in der Lehre, in Präsentationen, in Führungssituationen oder im Coaching — finden Sie auf dieser Website verschiedene Formate: wissenschaftlich fundiert, zwei Jahrzehnte Forschungserfahrung, konsequent praxisnah.</p>



<p><strong>→ <a href="https://www.janabressem.de/trainings-zu-gestik-und-koerpesprache/" type="page" id="2882">Zu den Trainings &amp; Fortbildungsformaten</a></strong></p>



<p><strong>→ <a href="https://www.janabressem.de/keynotes/" type="page" id="3461">Zu den Keynotes</a></strong></p>



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			</item>
		<item>
		<title>Gestik in der Gesprächsführung: Wie Sie Meetings und Besprechungen gezielt steuern</title>
		<link>https://www.janabressem.de/gestik-gespraechsfuehrung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Jana Bressem]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2026 10:49:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gestik]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kennen Sie das? Eine Teambesprechung, bei der alle gleichzeitig reden. Ein Kollegiumsgespräch, das sich im Kreis dreht. Ein Elterngespräch, in dem der Gesprächsfaden immer wieder verloren geht. Oder eine Person, die sichtbar etwas sagen möchte, aber nie zum Zug kommt. Solche Situationen entstehen selten, weil der Inhalt fehlt. Sie entstehen, weil das Gespräch nicht ausreichend...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="kt-adv-heading3652_3de5ef-f9 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading3652_3de5ef-f9">Kennen Sie das? Eine Teambesprechung, bei der alle gleichzeitig reden. Ein Kollegiumsgespräch, das sich im Kreis dreht. Ein Elterngespräch, in dem der Gesprächsfaden immer wieder verloren geht. Oder eine Person, die sichtbar etwas sagen möchte, aber nie zum Zug kommt.</p>



<p class="kt-adv-heading3652_9ce3c9-72 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading3652_9ce3c9-72">Solche Situationen entstehen selten, weil der Inhalt fehlt. Sie entstehen, weil das Gespräch nicht ausreichend moderiert wird. Und Moderation bedeutet weit mehr als das Verwalten einer Rednerliste oder das Einhalten von Zeitfenstern. Es bedeutet: aktiv gestalten, wer spricht, wann gesprochen wird und wie der gemeinsame Austausch gelingt.</p>



<p class="kt-adv-heading3652_3085a5-f8 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading3652_3085a5-f8">Sprache spielt dabei eine zentrale Rolle – das liegt auf der Hand. Und damit erlaube ich mir ein Wortspiel: Es liegt auch buchstäblich auf der Hand. Gezielte Gestik in der Gesprächsführung: das klingt nach einer Kleinigkeit. Und ist doch einer der wirksamsten Hebel, um Meetings, Besprechungen und Gespräche professionell zu steuern. Wer Körpersignale bewusst wahrnimmt und einsetzt, gestaltet Gespräche, statt sie nur zu begleiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was Körpersignale und Hände über die Gesprächsdynamik verraten</h2>



<p class="kt-adv-heading3652_edb935-5e wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading3652_edb935-5e">Gespräche haben eine Struktur, auch wenn sie uns nicht immer bewusst ist. Wer spricht, wer zuhört, wer das Wort übernehmen möchte: All das wird nicht nur verbal ausgehandelt, sondern auch körperlich signalisiert.</p>



<p class="kt-adv-heading3652_65b1b1-d4 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading3652_65b1b1-d4">Beugt sich jemand nach vorne, beginnt zu gestikulieren oder richtet den Blick intensiv auf die sprechende Person dann möchte diese Person das Wort. Lehnt sich jemand zurück, legt die Hände in den Schoß, stützt den Kopf ab dann befindet sie sich gerade bewusst in einer Zuhörerrolle.</p>



<p class="kt-adv-heading3652_a7a659-2b wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading3652_a7a659-2b">Diese Signale sind kein Zufall. Die Gestikforschung zeigt: Menschen zeigen ihren Wunsch nach dem Rederecht oft bereits durch sogenannte Pre-Beginnings, körperliche Ankündigungen, noch bevor sie verbal beginnen. Eine Hand, die sich aus der Ruheposition hebt. Ein Zeigefinger, der sachte nach oben geht. Eine offene Handinnenfläche, die sich in Richtung der Sprechenden orientiert.</p>



<p class="kt-adv-heading3652_cbaf6b-81 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading3652_cbaf6b-81">Wer diese Signale lesen kann, hat als moderierende Person einen entscheidenden Vorteil: Sie sehen, wer reden möchte, auch wenn diese Person sich (noch) nicht traut, laut zu werden. Und Sie können die Gesprächsdynamik aktiv steuern, bevor Unruhe oder Ungleichgewicht entsteht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gestik in der Gesprächsführung: Die wichtigsten Techniken</h2>



<h3 class="kt-adv-heading3652_66cfcc-89 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading3652_66cfcc-89"><strong>Das Wort vergeben – klar und einladend</strong></h3>



<p class="kt-adv-heading3652_a19b8e-1a wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading3652_a19b8e-1a">Eine nach oben geöffnete, flache Handinnenfläche: in der Gestikforschung als Palm Up Open Hand (PUOH) bekannt, ist eine der grundlegendsten Moderationsgesten. Sie signalisiert unmissverständlich: Du bist jetzt dran. Kombiniert mit einem kurzen Blickkontakt und einem leichten Nicken schafft diese Geste einen klaren Rahmen, ohne das Gespräch zu unterbrechen.</p>



<h3 class="kt-adv-heading3652_66a2d6-32 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading3652_66a2d6-32"><strong>Den Redefluss sichern – ohne zu unterbrechen</strong></h3>



<p class="kt-adv-heading3652_7c08ef-27 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading3652_7c08ef-27">Auch Sprechende selbst nutzen Gestik strategisch: Eine kurze Stopp-Geste – die offene Hand kurz in Richtung der Gruppe gehalten – signalisiert: Ich bin gleich fertig, aber noch nicht so weit. Diese Geste verhindert Unterbrechungen, ohne jemanden zu übergehen. Gleichzeitig zeigt sie der wartenden Person: Ich habe dich gesehen.</p>



<p class="kt-adv-heading3652_b90255-d3 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading3652_b90255-d3">Das Ende eines Redebeitrags wird umgekehrt oft durch das Zurücklegen der Hände in eine Ruheposition oder durch gezielten Blickkontakt signalisiert: eine Einladung an andere, den Faden aufzunehmen.</p>



<h3 class="kt-adv-heading3652_f389d5-1c wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading3652_f389d5-1c"><strong>Rückmeldung geben – ohne das Wort zu ergreifen</strong></h3>



<p class="kt-adv-heading3652_18388c-a5 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading3652_18388c-a5">Nicken, kleine Handbewegungen, eine leichte Vorwärtsbewegung des Oberkörpers: Diese körperlichen Zeichen geben Sprechenden kontinuierliches Feedback, ohne sie zu unterbrechen. Sie signalisieren: Ich folge dir. Mach weiter. Oder auch: Ich bin nicht ganz sicher, was du meinst. Erkläre das nochmal.</p>



<h3 class="kt-adv-heading3652_c72a88-82 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading3652_c72a88-82"><strong>Dringlichkeit sichtbar machen</strong></h3>



<p class="kt-adv-heading3652_c65422-d2 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading3652_c65422-d2">Der Wechsel von einhändiger zu beidhändiger Gestik, signalisiert gesteigerte Dringlichkeit oder Emotionalität. Wer das bei Teilnehmenden beobachtet, sollte darauf reagieren und dieser Person das Wort gezielt anbieten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Drei Herausforderungen – eine Lösung</h2>



<p class="kt-adv-heading3652_5e6feb-a2 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading3652_5e6feb-a2">Gezielte Gestik hilft bei den drei zentralen Herausforderungen jeder Gesprächsführung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-medium-font-size"><strong>Rederechtsvergabe und Turn-Taking: </strong>Wer spricht wann? Gestik macht den Übergang zwischen Redebeiträgen sichtbar und regelbar, auch in größeren Runden.</li>



<li class="has-medium-font-size"><strong>Gesprächsfluss und Tempo: </strong>Stockt das Gespräch? Läuft es aus dem Ruder? Körpersignale helfen, den Rhythmus aktiv zu gestalten, ohne verbal eingreifen zu müssen.</li>



<li class="has-medium-font-size"><strong>Feedback und Beteiligung: </strong>Wer wird still? Wer wird unruhig? Wer zieht sich zurück? Moderierende, die körperliche Signale lesen, können gezielt gegensteuern und alle Stimmen einbinden.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Was das für Führung und Leitung bedeutet</h2>



<p class="kt-adv-heading3652_872911-10 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading3652_872911-10">Gute Gesprächsformate sind keine Kür: sie sind Kernaufgabe von Führung. Das gilt in Bildungseinrichtungen ebenso wie in Unternehmen und Organisationen.</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Für Schulleitungen, Kita-Leitungen und Bildungsträger:</strong></p>



<p class="kt-adv-heading3652_0b6883-06 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading3652_0b6883-06">Ob Kollegiumssitzung, Teamentwicklung, Elterngespräch oder Konferenz: Die Qualität der Gesprächsführung entscheidet darüber, ob Besprechungen Energie kosten oder Energie erzeugen. Gerade in Einrichtungen, die unter Fachkräftemangel, steigendem Veränderungsdruck und wachsender Teamkomplexität arbeiten, ist professionelle Moderation kein Luxus: sie ist ein Hebel für Zusammenarbeit und Organisationsentwicklung.</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Für Führungskräfte und Entscheider:</strong></p>



<p class="kt-adv-heading3652_6aeeca-92 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading3652_6aeeca-92">In Führungsgesprächen, Strategiemeetings oder Jour fixes entscheidet oft nicht der Inhalt, sondern die Gesprächsdynamik darüber, ob Entscheidungen getragen werden und Beteiligung gelingt. Wer körperliche Signale lesen und Gestik gezielt einsetzen kann, führt Gespräche effizienter und inklusiver. Das schafft Vertrauen und stärkt die Gesprächskultur im Team.</p>



<p class="kt-adv-heading3652_e570a2-a4 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading3652_e570a2-a4">In beiden Kontexten gilt: Gestik ist kein Trick. Sie ist Ausdruck von Haltung. Wer bewusst moderiert, zeigt: Ich nehme alle wahr. Ich sorge dafür, dass Raum entsteht. Ich gestalte Beteiligung aktiv. Moderationskompetenz, und dazu gehört der gezielte Einsatz von Gestik, lässt sich trainieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie sieht es bei Ihnen aus?</h2>



<p class="kt-adv-heading3652_7a2019-0d wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading3652_7a2019-0d">Welche Gesprächssituationen empfinden Sie als besonders herausfordernd? Und welche Strategien haben Sie bisher entwickelt, um Meetings und Besprechungen gut zu gestalten?</p>



<p class="kt-adv-heading3652_08f9ad-8f wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading3652_08f9ad-8f">Ich freue mich über den Austausch!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Regelmäßig Impulse zu Führung und Gesprächsführung</h2>



<p class="kt-adv-heading3652_e99cbe-af wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading3652_e99cbe-af">Auf LinkedIn teile ich regelmäßig Gedanken und Impulse zu Gesprächsführung, Moderationskompetenz, Führung und Organisationsentwicklung in Bildungseinrichtungen und Unternehmen. Wenn Sie die Themen interessieren, freue ich mich über Ihre Verbindungsanfrage.</p>



<p class="has-medium-font-size">→ <a href="https://www.linkedin.com/in/dr-jana-bressem/">https://www.linkedin.com/in/dr-jana-bressem/</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Gesprächsführung als Thema für Ihre Einrichtung oder Ihr Team?</h2>



<p class="kt-adv-heading3652_d961b7-f3 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading3652_d961b7-f3">Wenn Sie beim Lesen gemerkt haben, dass Moderationskompetenz und Gesprächsführung in Ihrer Einrichtung oder Ihrem Team ein Thema sein könnten – sprechen Sie mich gerne an. Ich unterstütze Bildungseinrichtungen und Führungskräfte dabei, Gesprächsformate professionell zu gestalten: in Workshops, Trainings und Begleitprozessen.</p>



<p class="kt-adv-heading3652_fd736d-43 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading3652_fd736d-43">Kein Verkaufsgespräch, sondern ein erstes Kennenlernen, ob und wie ich Ihnen dabei helfen kann.</p>



<p>→ <a href="https://janabressem.tucalendi.com/erstgespraech/30minuten">https://janabressem.tucalendi.com/erstgespraech/30minuten</a></p>



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<p class="kt-adv-heading3652_476362-1c wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading3652_476362-1c"><strong>Referenzen</strong></p>



<p>Mondada, L. (2007). Turn Taking in multimodalen und multiaktionalen Kontexten.&nbsp;<em>Gespräch als Prozess. Linguistische Aspekte der Zeitlichkeit verbaler Interaktion</em>, 247-276. <a href="https://ids-pub.bsz-bw.de/frontdoor/index/index/docId/7231">https://ids-pub.bsz-bw.de/frontdoor/index/index/docId/7231</a></p>



<p>Müller, C. (1998). Redebegleitende Gesten: Kulturgeschichte, Theorie, Sprachvergleich.&nbsp;Spitz Verlag. <a href="https://openlibrary.org/books/OL19078048M/Redebegleitende_Gesten">https://openlibrary.org/books/OL19078048M/Redebegleitende_Gesten</a></p>



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<p>Der Beitrag <a href="https://www.janabressem.de/gestik-gespraechsfuehrung/">Gestik in der Gesprächsführung: Wie Sie Meetings und Besprechungen gezielt steuern</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.janabressem.de">Dr. Jana Bressem</a>.</p>
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		<title>Warum Online-Meetings nicht wie Präsenz sind und wie Gesten trotzdem helfen</title>
		<link>https://www.janabressem.de/warum-online-meetings-nicht-wie-praesenz-sind-und-wie-gesten-trotzdem-helfen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Jana Bressem]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Nov 2025 11:16:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gestik]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Online ist nicht Präsenz. Und das ist gut so. In den letzten Wochen habe ich immer wieder darüber nachgedacht, was Online-Meetings mit uns und unserer Kommunikation machen. Denn auch wenn ich vieles dafür tue, dass Online-Meetings für alle Beteiligten so angenehm wie möglich sind: Es wird nie so sein, als würden wir uns gemeinsam in...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Online ist nicht Präsenz. Und das ist gut so.</h2>



<p>In den letzten Wochen habe ich immer wieder darüber nachgedacht, was Online-Meetings mit uns und unserer Kommunikation machen. Denn auch wenn ich vieles dafür tue, dass Online-Meetings für alle Beteiligten so angenehm wie möglich sind: Es wird nie so sein, als würden wir uns gemeinsam in einem Raum aufhalten.</p>



<p>Und hier kommt meine steile These: <strong>Das ist auch gut so.</strong></p>



<p>Online ist nicht Face-to-Face und sollte es auch nicht sein. Warum? Weil die Präsenz uns anders kommunizieren, verhalten und erleben lässt. Gleichzeitig bietet uns die Online-Kommunikation aber auch völlig neue Möglichkeiten, die wir in Präsenz nicht haben.</p>



<p>In diesem Beitrag möchte ich erklären, warum Online eben nicht Präsenz ist, wie wir uns von der Idee lösen können, dass es so sein muss und wie wir dennoch, vor allem mit unserem körperlichen Verhalten und unseren Gesten, das Beste aus Online-Begegnungen herausholen können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was unsere Online-Kommunikation so besonders macht</h2>



<p>In der realen Welt begegnen wir anderen Menschen, indem wir sie sehen, hören und berühren. Absichten und Gefühle werden durch Gesten, Mimik, Körperhaltung und körperlichen Ausdruck vermittelt. Wir teilen uns die Welt, weil wir mit unserer Umgebung interagieren und gemeinsame Aufgaben ausführen können.</p>



<p><strong>Online werden Aspekte unserer verkörperten Interaktionen verändert und manchmal eingeschränkt:</strong></p>



<p>Bildschirme und Mikrofone vermitteln uns nur eine Repräsentation der anderen Person – nicht die Person selbst. Technische Störungen und Zeitverzögerungen unterbrechen die Kommunikation. Bei Zoom ist der visuelle Zugang meist auf Kopf und Schultern beschränkt. Dieser eingeschränkte Bildausschnitt verhindert eine ganzheitliche Wahrnehmung der körperlichen Ausdruckskraft.</p>



<p>Unsere eingeschränkte Bewegung vor dem Bildschirm limitiert den Zugang zur Vitalität und zum Stil des Gegenübers. Bei mehreren Teilnehmenden ist es schwierig, Richtung und Orientierung von Körperbewegungen und Gesten zu erkennen. Die gemeinsame Interaktion mit physischen Objekten entfällt weitgehend. Und wir werden uns unserer Selbstdarstellung überbewusst, da wir unser eigenes Verhalten in Echtzeit beobachten können.</p>



<p>Online ist also nicht offline. Punkt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum das völlig okay ist</h2>



<p>Meine These: Wir sollten nicht in die Falle tappen zu denken, dass Online-Kommunikation nur dann wertvoll ist, wenn sie persönliche Treffen perfekt nachahmt und ersetzt.</p>



<p>Wenn wir Online-Begegnungen nur danach beurteilen, ob sie ein guter Ersatz für echte Treffen sind, übersehen wir etwas Wichtiges: Wir verpassen kreative und neue Wege, wie wir uns online begegnen können.</p>



<p><strong>Wenn wir aufhören, Online-Kommunikation als reinen Ersatz zu sehen, können wir sie neu denken.</strong> Dann können wir digitale Tools fordern und gestalten, die nicht einfach Offline-Interaktionen nachahmen, sondern völlig neue Arten unterstützen, einander zu begegnen.</p>



<p>Dass wir statisch vor einem Bildschirm sitzen, ist übrigens kein notwendiges Merkmal von Online-Meetings, sondern vielmehr die derzeitige <a href="http://Osler, L., &amp; Zahavi, D. (2023). Sociality and embodiment: Online communication during and after Covid-19. Foundations of Science, 28(4), 1125-1142.">normative Praxis</a>. Wir könnten uns zum Beispiel vorstellen, riesige Bildschirme an Wänden zu installieren, die die gesamte Körperbewegung erfassen würden. Das würde uns von den Zwängen unserer Stühle befreien und freie Bewegung im Raum ermöglichen.</p>



<p>Soweit sind wir noch nicht. Bleiben wir also dabei, was wir nutzen können um Online nicht wie Offline erscheinen zu lassen, aber um einige unserer Schwierigkeiten zu minimieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">4 praktische Tipps, um Ihre Online-Meetings zu verbessern</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Tipp 1: Nutzen Sie verschiedene Layout-Optionen</h3>



<p>Ein größerer Ausschnitt von uns macht uns in unserer Körperlichkeit auch dem Gegenüber sichtbarer. Wir bleiben zwar zweidimensional, aber man sieht mehr von uns.</p>



<p>In Präsentationen teilen wir oft den Bildschirm: Die Folien sind nun groß sichtbar, aber wir rutschen als kleines Fenster in die obere Ecke.</p>



<p><strong>Meine Empfehlung:</strong> Nutzen Sie die verschiedenen Layout-Versionen, die Zoom oder Teams bieten. Ordnen Sie die Folien neben sich an oder fügen Sie sie als Hintergrund ein. Sie bleiben sichtbar und Ihre Folien, Notizen oder Bilder, die Sie teilen wollen, bleiben trotzdem präsent.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Tipp 2: Vergrößern Sie Ihren Bildausschnitt</h3>



<p>In Meetings, in denen wir den Bildschirm nicht teilen, ist der Ausschnitt oft nicht optimal. Normalerweise sehen wir &#8222;Talking Heads&#8220;: nur den Kopf, vielleicht bis zur Schulter des Gegenübers. Der Rest des Körpers verschwindet. Das empfinden wir als merkwürdig, denn in Präsenz sehen wir mehr: die Person auf dem Stuhl, am Tisch, die Tiefe des Raumes, eventuell andere Personen drumherum.</p>



<p><strong>Meine Empfehlung</strong> Wenn möglich, vergrößern Sie den Ausschnitt so, dass Sie mindestens bis zur Bauchmitte sichtbar sind. Ihr Körper wird wieder sichtbarer, vermittelt mehr Eindruck von Ihnen und spielt wieder eine größere Rolle. Schöner Nebeneffekt: Ihr Gesicht wird kleiner und Sie fühlen sich vielleicht weniger beobachtet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Tipp 3: Gestikulieren Sie natürlich</h3>



<p>Lassen Sie mehr Platz auf dem Bildschirm für Ihren Körper, schlagen Sie gleich noch eine andere Fliege mit der Klappe: Sie lassen Platz für die Bewegungen des Körpers und vor allem der Hände. Sie können gestikulieren, die Gesten sind für die anderen sichtbar und können Ihre Rede gut unterstützen.</p>



<p><strong>Meine Empfehlung:</strong> Gestikulieren Sie nicht extra hoch, damit die Gesten besonders sichtbar sind. Ist der Ausschnitt zu klein, neigen wir dazu, die Hände besonders prominent in die Kamera zu halten. Das können Sie manchmal tun, aber nicht die ganze Zeit. Und es ist auch nicht notwendig.</p>



<p>Denn <a href="https://escholarship.org/uc/item/3c59r5rd">Studien</a> zeigen: Unser Gegenüber nimmt unsere Gesten auch wahr und schätzt sie als relevant ein, wenn sie nicht ganz sichtbar sind, sondern vielleicht nur mal kurz hineinfliegen. </p>



<p>Denn ganz ehrlich, das passiert auch oft in Präsenz. Eine Person sitzt vor der anderen, die Hände sind nicht ganz sichtbar. Es ist also kein Problem, wenn die eine oder andere Geste nicht zu 100% zu sehen ist. Relevant und für die anderen hilfreich ist sie dennoch.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Tipp 4: Setzen Sie Gesten bewusst ein</h3>



<p>Wenn Sie etwas besonders bildlich erklären wollen, dann nutzen Sie Gesten bewusst. Bewegen Sie Ihre Hände – sofern Sie nicht bis zum Oberkörper sichtbar sind – in den Gestenraum vor Ihrem Körper und etwas höher.</p>



<p>Aber tun Sie das nicht die ganze Zeit! Unser normaler Gestenbereich ist vor dem Bauch. Nach oben heben wir die Hände nur, wenn wir etwas besonders hervorheben wollen: weil es groß ist oder besondere Bedeutung hat. Daher fühlt es sich auch manchmal so komisch an, wenn wir Gestik extra in Online-Meetings einsetzen und besonders sichtbar machen: Wir tun etwas, was wir sonst nicht tun.</p>



<p><strong>Fragen Sie sich also, wenn Sie nur in kleinem Ausschnitt sichtbar sind:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Will ich mit meiner Geste etwas besonders unterstreichen und illustrieren?</li>



<li>Ist meine Geste besonders hilfreich für das Gegenüber?</li>



<li>Ist sie für meine Idee zentral?</li>
</ul>



<p>Wenn Sie diese Fragen mit Ja beantworten, dann gehen Sie die extra Meile, um die Hände sichtbar zu machen. Wenn nicht, dann nutzen Sie den normalen Gestenraum.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Online-Meetings gestalten</h2>



<p>Online-Kommunikation ist anders als Präsenz – und das darf sie auch sein. Statt zu versuchen, Face-to-Face-Begegnungen perfekt zu imitieren, sollten wir die Eigenheiten des digitalen Raums anerkennen und produktiv nutzen.</p>



<p>Mit ein paar bewussten Anpassungen (einem größeren Bildausschnitt, natürlicher Gestik und dem gezielten Einsatz von Bewegung) können wir Online-Meetings zu einem Raum machen, der seine eigene Qualität hat. Nicht als Ersatz für Präsenz, sondern als eigenständige Form der Begegnung.</p>



<p>Interessiert daran, wie Gestik nicht nur in Online-Meetings unterstützt, sonder auch bei Präsentationen in Präsenz? Dann lesen Sie <a href="https://www.janabressem.de/veraendert-sich-unsere-gestik-vor-publikum/">hier</a> gern rein. </p>



<p></p>
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		<title>Hate Speech im Unterricht thematisieren – Ein Rückblick auf meinen Workshop</title>
		<link>https://www.janabressem.de/hate-speech-im-unterricht-erfahrungen-und-erkenntnisse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Jana Bressem]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Feb 2025 08:53:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultur & Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops & Didaktik]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.janabressem.de/?p=2244</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ende Januar hatte ich die Gelegenheit, im Rahmen des zweiten Deutschlehrertages an der TU Chemnitz einen interaktiven Workshop zum Thema Hate Speech mit Lehrerinnen der Sekundarstufe II durchzuführen. Das Ziel des Workshops war es, zu beleuchten, wie Hate Speech in sozialen Medien sprachlich funktioniert, welche Mechanismen dahinterstehen und wie Lehrkräfte das Thema in ihren Unterricht...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.janabressem.de/hate-speech-im-unterricht-erfahrungen-und-erkenntnisse/">Hate Speech im Unterricht thematisieren – Ein Rückblick auf meinen Workshop</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.janabressem.de">Dr. Jana Bressem</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ende Januar hatte ich die Gelegenheit, im Rahmen des zweiten Deutschlehrertages an der <a href="http://www.tu-chemnitz.de">TU Chemnitz </a>einen interaktiven Workshop zum Thema <em>Hate Speech</em> mit Lehrerinnen der Sekundarstufe II durchzuführen. Das Ziel des Workshops war es, zu beleuchten, wie Hate Speech in sozialen Medien sprachlich funktioniert, welche Mechanismen dahinterstehen und wie Lehrkräfte das Thema in ihren Unterricht integrieren können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum ist es wichtig, Hate Speech sprachlich zu analysieren?</h2>



<p>Hate Speech ist ein Phänomen, das nicht nur gesellschaftlich brisant ist, sondern auch sprachwissenschaftlich interessant. Beleidigungen, Abwertungen oder gezielte Hetze gegen bestimmte Gruppen folgen häufig bestimmten sprachlichen Mustern. Diese Muster zu erkennen, ist meines Erachtens der erste Schritt, um Hate Speech zu identifizieren und ihr entgegenzuwirken. Deshalb habe ich im Workshop gemeinsam mit den Lehrerinnen reale Beispiele analysiert und Strategien erarbeitet, um Hassrede bewusst wahrzunehmen und sprachlich darauf zu reagieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Praxisnahe Ansätze für den Unterricht</h2>



<p>Ein zentraler Bestandteil des Workshops war es, praxisnahe Übungen zu entwickeln, die Lehrer*innen direkt im Unterricht einsetzen können. Dazu gehörte unter anderem ein gemeinsames Brainstorming:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wie kann das Thema Hate Speech in den Lehrplan integriert werden?</li>



<li>Welche Methoden eignen sich, um Schüler*innen für respektvolle Kommunikation zu sensibilisieren?</li>



<li>Wie kann der kritische Umgang mit Online-Inhalten gefördert werden?</li>
</ul>



<p>Besonders spannend war die Diskussion darüber, wie Hate Speech mit anderen sprachlichen Phänomenen zusammenhängt. Dabei kam auch die Frage auf, welche Rolle Musik – insbesondere Songtexte – spielen kann. Viele Songtexte greifen gesellschaftliche Themen auf, reproduzieren aber auch problematische Sprachmuster. Diese Verbindung eröffnet eine Möglichkeit, sprachliche Reflexion mit einem Medium zu verknüpfen, das Jugendlichen besonders nahesteht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Ein hochaktuelles Thema mit Relevanz für den Schulalltag</h2>



<p>Was im Workshop besonders deutlich wurde: Hate Speech ist ein hochaktuelles Thema, mit dem Lehrkräfte immer wieder im Schulalltag konfrontiert werden – sei es im Unterricht oder in persönlichen Gesprächen mit Schüler<em>innen.</em> Deshalb hat es mir besonders viel Freude gemacht, nicht nur fachliche Impulse zu geben, sondern auch für die Fragen und Anliegen der Teilnehmenden da zu sein.</p>



<p>Ich freue mich darauf, diese Arbeit weiterzuführen und bin gespannt auf den Austausch mit Lehrkräften, die dieses wichtige Thema in ihren Unterricht integrieren möchten.</p>
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		<title>Welche Rolle spielt Gestik in Moderationen von Meetings oder Workshops?</title>
		<link>https://www.janabressem.de/gestik-in-moderationen-wirkungsvoll-praesentieren-in-meetings-und-workshops/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Jana Bressem]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Nov 2024 12:19:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gestik und Körpersprache]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur & Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Gestik]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Körpersprache]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.janabressem.de/?p=2222</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die erfolgreiche Moderation von Meetings und Workshops hängt nicht nur von verbaler Kommunikation ab. Besonders die gezielte Nutzung von Gestik spielt eine entscheidende Rolle für einen strukturierten Gesprächsablauf. In diesem Artikel erfahren Sie, auf welche Weise Gesten in Moderationen oder Meetings hilfreich sind. Die wichtigsten Gesten für erfolgreiche Moderationen 1. Das Rederecht zuweisen Eine der...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die erfolgreiche Moderation von Meetings und Workshops hängt nicht nur von verbaler Kommunikation ab. Besonders die gezielte Nutzung von Gestik spielt eine entscheidende Rolle für einen strukturierten Gesprächsablauf. In diesem Artikel erfahren Sie, auf welche Weise Gesten in Moderationen oder Meetings hilfreich sind.  </p>



<h2 class="wp-block-heading">Die wichtigsten Gesten für erfolgreiche Moderationen</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Das Rederecht zuweisen</h3>



<p>Eine der grundlegendsten Moderationsgesten ist die nach oben geöffnete Handfläche. Diese einladende Geste signalisiert Gesprächsteilnehmern unmissverständlich, dass sie jetzt das Wort ergreifen dürfen. Sie schafft einen klaren Rahmen für die Gesprächsstruktur und ermutigt zur aktiven Teilnahme.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Aufmerksamkeit signalisieren</h3>



<p>Der erhobene Zeigefinger, kombiniert mit einem bestätigenden Nicken, ist ein wichtiges Tool im Moderations-Arsenal. Wir organisieren Teilnehmende in einer Diskussion, indem wir mit dem erhobenen Zeigefinger und einem Nicken signalisieren, dass wir die Person wahrgenommen haben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Geduld erbitten</h3>



<p>Die bekannte &#8222;Stopp-Geste&#8220; mit erhobener Handfläche ist besonders vielseitig einsetzbar. Sie kann:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>um einen kurzen Moment Geduld bitten</li>



<li>signalisieren, dass der aktuelle Redner seinen Gedanken noch zu Ende führen möchte</li>



<li>eine natürliche Pause im Gesprächsfluss erzeugen</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Praxisbeispiel: Gestik in TV-Talkshows</h2>



<p>Ein ausgezeichnetes Beispiel für den professionellen Einsatz von Moderationsgesten bieten TV-Talkshows. Besonders die &#8222;Stopp-Geste&#8220; wird hier häufig eingesetzt, um Redezeiten zu verlängern oder Unterbrechungen zu vermeiden. Beobachten Sie bei der nächsten Talkshow gezielt den Einsatz dieser Geste – Sie werden überrascht sein, wie häufig sie zum Einsatz kommt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Gezielte Gestik ist ein unverzichtbares Werkzeug für erfolgreiche Moderationen. Sie:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Strukturiert den Gesprächsverlauf</li>



<li>Unterstützt einen reibungslosen Ablauf von Meetings und Workshops</li>



<li>Hilft bei der Integration aller Teilnehmenden</li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.janabressem.de/gestik-in-moderationen-wirkungsvoll-praesentieren-in-meetings-und-workshops/">Welche Rolle spielt Gestik in Moderationen von Meetings oder Workshops?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.janabressem.de">Dr. Jana Bressem</a>.</p>
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		<title>Urlaubszeit ist Lesezeit</title>
		<link>https://www.janabressem.de/urlaubszeit-ist-lesezeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Jana Bressem]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Aug 2023 07:00:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gestik]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Körpersprache]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.janabressem.de/?p=1824</guid>

					<description><![CDATA[<p>Urlaubszeit ist Lesezeit. Und da ich mich immer über Buchempfehlungen freue, heute von mir 4 Empfehlungen für alle, die gern mehr über Gesten erfahren wollen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.janabressem.de/urlaubszeit-ist-lesezeit/">Urlaubszeit ist Lesezeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.janabressem.de">Dr. Jana Bressem</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="kt-adv-heading1824_b7361a-6f wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading1824_b7361a-6f">Und da ich mich immer über Buchempfehlungen freue, heute von mir 4 Empfehlungen für alle, die gern mehr über Gesten erfahren wollen.</p>


<h3 class="kt-adv-heading1824_9a5bb8-2a wp-block-kadence-advancedheading kt-adv-heading-has-icon" data-kb-block="kb-adv-heading1824_9a5bb8-2a"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-adv-heading-icon kb-svg-icon-fas_book-open kb-adv-heading-icon-side-left"><svg viewBox="0 0 576 512"  fill="currentColor" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M542.22 32.05c-54.8 3.11-163.72 14.43-230.96 55.59-4.64 2.84-7.27 7.89-7.27 13.17v363.87c0 11.55 12.63 18.85 23.28 13.49 69.18-34.82 169.23-44.32 218.7-46.92 16.89-.89 30.02-14.43 30.02-30.66V62.75c.01-17.71-15.35-31.74-33.77-30.7zM264.73 87.64C197.5 46.48 88.58 35.17 33.78 32.05 15.36 31.01 0 45.04 0 62.75V400.6c0 16.24 13.13 29.78 30.02 30.66 49.49 2.6 149.59 12.11 218.77 46.95 10.62 5.35 23.21-1.94 23.21-13.46V100.63c0-5.29-2.62-10.14-7.27-12.99z"/></svg></span><span class="kb-adv-text-inner">Gestures: Their Origins and Distribution</span></h3>


<p class="kt-adv-heading1824_f22694-f4 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading1824_f22694-f4">Wenn auch schon “etwas älter”, ist das Buch allen zu empfehlen, die gern mehr über kulturelle Unterschiede bei Gesten erfahren wollen.</p>



<p class="kt-adv-heading1824_f224f7-49 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading1824_f224f7-49">Anders als in anderen Büchern wird hier nicht einfach nur aufgezählt, sondern man erfährt, wo mögliche Unterschiede herkommen, warum es diese gibt und dass Ländergrenzen nicht immer Gestengrenzen sind.</p>



<p><a href="https://books.google.de/books/about/Gestures.html?id=O0d-AAAAMAAJ&amp;redir_esc=y">https://books.google.de/books/about/Gestures.html?id=O0d-AAAAMAAJ&amp;redir_esc=y</a></p>


<h3 class="kt-adv-heading1824_c532b1-2d wp-block-kadence-advancedheading kt-adv-heading-has-icon" data-kb-block="kb-adv-heading1824_c532b1-2d"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-adv-heading-icon kb-svg-icon-fas_book-open kb-adv-heading-icon-side-left"><svg viewBox="0 0 576 512"  fill="currentColor" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M542.22 32.05c-54.8 3.11-163.72 14.43-230.96 55.59-4.64 2.84-7.27 7.89-7.27 13.17v363.87c0 11.55 12.63 18.85 23.28 13.49 69.18-34.82 169.23-44.32 218.7-46.92 16.89-.89 30.02-14.43 30.02-30.66V62.75c.01-17.71-15.35-31.74-33.77-30.7zM264.73 87.64C197.5 46.48 88.58 35.17 33.78 32.05 15.36 31.01 0 45.04 0 62.75V400.6c0 16.24 13.13 29.78 30.02 30.66 49.49 2.6 149.59 12.11 218.77 46.95 10.62 5.35 23.21-1.94 23.21-13.46V100.63c0-5.29-2.62-10.14-7.27-12.99z"/></svg></span><span class="kb-adv-text-inner">Gesture and the Nature of the Language</span></h3>


<h3 class="kt-adv-heading1824_92629c-dd wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading1824_92629c-dd">Dieses Buch sei allen jenen empfohlen, die sich für die Ursprünge der Sprache interessieren.</h3>



<h3 class="kt-adv-heading1824_2e645f-69 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading1824_2e645f-69">Sehr zugänglich erläutern sie ihre These, dass Sprache aus sichtbaren körperlichen Handlungen entstanden ist und greifen dabei auf Erkenntnise aus Primatologie, Anthropologie und Linguistik zurück.</h3>



<p><a href="https://www.cambridge.org/core/books/gesture-and-the-nature-of-language/4B77B9783D32E926A383AEE80AF3CB0D">https://www.cambridge.org/core/books/gesture-and-the-nature-of-language/4B77B9783D32E926A383AEE80AF3CB0D</a></p>


<h3 class="kt-adv-heading1824_9d3df4-14 wp-block-kadence-advancedheading kt-adv-heading-has-icon" data-kb-block="kb-adv-heading1824_9d3df4-14"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-adv-heading-icon kb-svg-icon-fas_book-open kb-adv-heading-icon-side-left"><svg viewBox="0 0 576 512"  fill="currentColor" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M542.22 32.05c-54.8 3.11-163.72 14.43-230.96 55.59-4.64 2.84-7.27 7.89-7.27 13.17v363.87c0 11.55 12.63 18.85 23.28 13.49 69.18-34.82 169.23-44.32 218.7-46.92 16.89-.89 30.02-14.43 30.02-30.66V62.75c.01-17.71-15.35-31.74-33.77-30.7zM264.73 87.64C197.5 46.48 88.58 35.17 33.78 32.05 15.36 31.01 0 45.04 0 62.75V400.6c0 16.24 13.13 29.78 30.02 30.66 49.49 2.6 149.59 12.11 218.77 46.95 10.62 5.35 23.21-1.94 23.21-13.46V100.63c0-5.29-2.62-10.14-7.27-12.99z"/></svg></span><span class="kb-adv-text-inner">Thinking with our hands</span></h3>


<p class="kt-adv-heading1824_4d34bb-1c wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading1824_4d34bb-1c">Noch ganz frisch aus der Druckerpresse aber schon jetzt ein Leseempfehlung für alle, die daran interessiert sind, wie zentral Gesten für unser Denken und Lernen sind.</p>



<p class="kt-adv-heading1824_54069d-c7 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading1824_54069d-c7">Auf Basis zahlreicher kognitionswissenschaftlicher Studien erfährt man hier, warum Gesten vor allem für die kognitive Entwicklung von Kindern so wichtig sind und wie Lehrer*innen von diesem Potential Gebrauch machen können.</p>



<p><a href="https://www.hachettebookgroup.com/titles/susan-goldin-meadow/thinking-with-your-hands/9781541600805/?lens=basic-books">https://www.hachettebookgroup.com/titles/susan-goldin-meadow/thinking-with-your-hands/9781541600805/?lens=basic-books</a></p>


<h3 class="kt-adv-heading1824_7a27d2-11 wp-block-kadence-advancedheading kt-adv-heading-has-icon" data-kb-block="kb-adv-heading1824_7a27d2-11"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-adv-heading-icon kb-svg-icon-fas_book-open kb-adv-heading-icon-side-left"><svg viewBox="0 0 576 512"  fill="currentColor" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M542.22 32.05c-54.8 3.11-163.72 14.43-230.96 55.59-4.64 2.84-7.27 7.89-7.27 13.17v363.87c0 11.55 12.63 18.85 23.28 13.49 69.18-34.82 169.23-44.32 218.7-46.92 16.89-.89 30.02-14.43 30.02-30.66V62.75c.01-17.71-15.35-31.74-33.77-30.7zM264.73 87.64C197.5 46.48 88.58 35.17 33.78 32.05 15.36 31.01 0 45.04 0 62.75V400.6c0 16.24 13.13 29.78 30.02 30.66 49.49 2.6 149.59 12.11 218.77 46.95 10.62 5.35 23.21-1.94 23.21-13.46V100.63c0-5.29-2.62-10.14-7.27-12.99z"/></svg></span><span class="kb-adv-text-inner">Gesten – gestern, heute, übermorgen. Vom Forschungsprojekt zur Ausstellung</span></h3>


<p class="kt-adv-heading1824_ad255d-bd wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading1824_ad255d-bd">Wie kann man Gesten in einer Ausstellung erfahrbar machen? Das erfahren Leser*innen in diesem Buch anhand der interaktiven Erlebnisausstellung &#8222;Gesten &#8211; gestern, heute, übermorgen&#8220;.</p>



<p class="kt-adv-heading1824_eb3e5b-46 wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading1824_eb3e5b-46">Das Buch sei allem empfohlen, die gern allgemein etwas über Gesten in der menschlichen Kommunikation und ihre Erforschung erfahren wollen und die sich für die Verbindung von Gesten zur Sprache, Kultur und Technik sowie aktuellen technischen Entwicklungen und Veränderungen interessieren.</p>



<p><a href="https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:ch1-qucosa2-339590">https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:ch1-qucosa2-339590</a></p>



<p class="kt-adv-heading1824_9bc5f2-7e wp-block-kadence-advancedheading" data-kb-block="kb-adv-heading1824_9bc5f2-7e">P.S. Die interaktiven Erlebnisausstellung &#8222;Gesten &#8211; gestern, heute, übermorgen&#8220; ist übrigens noch bis November 2023 im Kulturzentrum Festung Ehrenbreitstein | Landesmuseum Koblenz zu sehen.</p>



<p><a href="http://www.gesten-im-museum.de">www.gesten-im-museum.de</a></p>



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<p>Der Beitrag <a href="https://www.janabressem.de/urlaubszeit-ist-lesezeit/">Urlaubszeit ist Lesezeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.janabressem.de">Dr. Jana Bressem</a>.</p>
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